Aus liebe zum Menschen

Chronik

1965
1965

Aktivierung und Aufbau einer Jugendrotkreuzgruppe

1972
1972

Aufbau eines Straßen Rettungsdienst an den Wochenenden und Feiertagen mit Standort in Rantum und Kampen zur Unterstützung des kreiseigenen Krankentransportdienst

1972
1972

Aufbau eines Krankentransportdienst für Verlegung von Patienten auf das Festland

1975
1975

Anschaffung des dritten Rettungswagens Schleswig-Holstein

1975
1975

Aufbau eines Notarztdienstes

1976
1976

Anschaffung eines Notarzteinsatzfahrzeug NEF aus Mitteln der Björn Steiger Stiftung.

1976
1976

Neubau einer neuen Rettungswache in der Süderstraße 8 in Westerland

1977
1977

Entwicklung und Bau eines strandgängigen Rettngswagens mit der Fa. Sülzer und Volkswagen (Prototyp)

1978
1978

in Zusammenarbeit mit dem DRK Landesverband SH, Betrieb eines Ambulanz-Flugdienst mit 236 Rettungsflügen in Mitteleuropa

1982
1982

Umbau der ehemaligen Realschule in der Stephanstraße in Westerland zur Rettungswache mit Unterkünften für Zivildienstleistende und Schulungsräumen

1982
1982

Neubau eines Kindergartens im Fischerweg in Westerland

1990
1990

Planung und Bau eines Spezialfahrzeuges für Großschadensfälle mit Strandgängigkeit

1996
1996

Gründung eines ambulanten Pflegediensts

1996
1996

Aufbau eines mobilen Mahlzeitendienst – Essen auf Rädern

2000
2000

Bau eines Pflegeheims für 22 Bewohner - über der Rettungswache

2006
2006

Verhandlung mit der Gemeinde Sylt-Ost zwecks Nutzung der Hallen 25 und 28 auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Tinnum für den                 Katastrophenschutz

2010
2010

Erweiterungsbau des Pflegeheims mit Funktionsräumen

2010
2010

Erweiterungsbau der Rettungswache für 6 Einsatzfahrzeuge zzgl. Nebenräumen

2014
2014

Aufbau einer Rettungshundestaffel

2014
2014

Aufbau einer Wasserrettungseinheit

2016
2016

Bügerentscheid zur Erhaltung der Halle 28 für den Katastrophen – und Bevölkerungsschutz

2019
2019

Aufbau einer Drohnenstaffel

Unsere Grundsätze

In Wien (2. bis 9.10.1965) beschlossen. Sie sind für alle Rotkreuz-Gesellschaften verbindlich. Jeder Grundsatz ist nachstehend aufgeführt und erläutert.

Menschlichkeit

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

Unparteilichkeit

Wir versorgen das Opfer, aber genauso den Täter.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Neutralität

Wir ergreifen die Initiative, aber niemals Partei.

Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeit wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

Unabhängigkeit

Wir gehorchen der Not, aber nicht dem "König".

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig.
Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungen zu handeln.

Freiwilligkeit

Wir arbeiten rund um die Uhr, aber nie in die eigene Tasche.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

Einheit

Wir haben viele Talente, aber nur eine Idee.

In jedem Land kann es nur eine Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muß allen offenstehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Universalität

Wir achten Nationen, aber keine Grenzen.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.